Helmut Walker steht auf einem verschneiten Grat im Oberwallis, hinter ihm das Tal und die schneebedeckten Berge.

Oberwallis · seit 1972

bodenständig unternehmerisch neugierig

Mechaniker aus Leidenschaft. 23 Jahre selbständig. Jetzt: erst mal durchatmen.

Über mich

Woher ich komme,
wohin ich schaue

«Ich habe mein halbes Leben Autos repariert. Jetzt schaue ich, wo mich die Strasse selber hinbringt.»

1972 in Brig geboren, Sohn von Werner Walker und Hedwig Werlen. Das Oberwallis ist meine Heimat geblieben. Hier habe ich gelernt, gebaut, eine Familie grossgezogen und eine Firma. Ernsthaft weggewollt habe ich nie.

Angefangen hat es mit Schrauben statt Reden. 1992 habe ich meine Lehre als Automobilmechatroniker abgeschlossen. Ein Auto war für mich nie nur Blech. Es war Handwerk, und am Ende eine Handschlag-Sache zwischen zwei Menschen. Das hat mich 23 Jahre lang getragen, zuerst in der Garage Olympia in Mörel, ab 2018 in der Garage Elite AG in Raron.

Helmut Walker als junger Automobilmechaniker in Arbeitskleidung an einem geöffneten Motorraum.
Garage Olympia, Mörel · die frühen Jahre
«Ein gutes Geschäft erkennt man nicht daran, wann man einsteigt, sondern daran, dass man im richtigen Moment loslassen kann.»

Verantwortung habe ich früh übernommen, auch ausserhalb der Werkstatt. Über zehn Jahre Zivilschutz, ab 1998 als Kommandant für den Bezirk Östlich Raron. Im Ernstfall zählen keine grossen Worte. Da zählt, dass einer hinsteht und macht. Das ist mir geblieben.

2025 hat AutoScout24 die Garage Elite unter die drei besten Autohändler der Schweiz in ihrer Kategorie gewählt. Ein schöner Schlusspunkt. Und ehrlich gesagt ein guter Moment zum Loslassen. Anfang 2026 habe ich das Geschäft in Raron übergeben.

Und jetzt? Zum ersten Mal seit Jahrzehnten bin ich nicht «der mit der Garage». Das ist ungewohnt und ziemlich schön zugleich.

«Wenn mich heute jemand fragt, was ich jetzt eigentlich mache, sage ich: von allem ein bisschen. Und zum ersten Mal seit Ewigkeiten ist genau das der Plan.»
Helmut Walker im Showroom der Garage Elite in Raron neben einem Renault.
Garage Elite AG · Raron · 2018–2026

«Neuer Ort, neues Team, gleiche Handschrift.»

2025 — 3. der besten Autohändler der Schweiz, AutoScout24

Meine Meilensteine

Die wichtigsten
Stationen

1972

Der Anfang

Geboren in Brig, als Sohn von Werner Walker und Hedwig Werlen. Oberwalliser durch und durch.

1992

Der Beruf

Lehre als Automobilmechatroniker EFZ abgeschlossen. Ab hier drehte sich alles um Motoren. Erst zum Anfassen, später zum Verkaufen.

1992

Die Verantwortung

Eintritt in den Zivilschutz. Der erste Ort, an dem ich gelernt habe, dass Führen vor allem heisst: hinstehen.

1998

Das Kommando

Aufstieg zum Kommandanten des Zivilschutzes für den Bezirk Östlich Raron.

2001

Das eigene Dach

Bau des Eigenheims in Mörel-Filet. Wer selber baut, weiss danach, was «Nerven behalten» wirklich heisst.

2003

Drei Weichen auf einmal

Übergabe des Kommandantenamtes, Heirat mit Clarissa Ambord und der Sprung in die Selbständigkeit mit der Garage Olympia in Mörel. Ein Jahr, das alles verändert hat.

2007

Die Familie wächst

Geburt meines Sohnes Kai.

2018

Der grosse Wechsel

Abschied von der Garage Olympia in Mörel, Übernahme der Garage Elite AG in Raron. Neuer Ort, neues Team, gleiche Handschrift.

2025

Die Anerkennung

Auszeichnung von AutoScout24: 3. Platz der besten Autohändler der Schweiz in unserer Kategorie.

2026

Der Exit

Übergabe des Geschäfts in Raron. Ende eines Kapitels. Und der Anfang von etwas, das ich noch nicht ganz kenne.

«23 Jahre selbständig. Und der schwierigste Entscheid war nicht der erste Tag, sondern der letzte.»

Gerade jetzt

Meine Auszeit

«Ich mache gerade eine Auszeit. Das Schwierigste daran ist, den Motor nicht sofort wieder anzulassen.» Nach dem Exit habe ich mir bewusst keinen Fahrplan gemacht.

Ich lese die Dinge, für die früher nie Zeit war. Ich sage öfter Ja zu einem Kaffee und seltener zu einem Termin. Und ich merke: Nichtstun ist auch ein Handwerk, das man erst lernen muss.

Vielleicht wird ein neues Projekt daraus, vielleicht etwas im Verein, vielleicht einfach mehr Zeit für Familie und Berge. Das lasse ich diesmal offen. Wer 23 Jahre lang die Termine für alle anderen im Griff hatte, darf sich ein paar Monate ohne Kalender gönnen.

«Von allem ein bisschen. Und zum ersten Mal seit Ewigkeiten ist genau das der Plan.»