bodenständig unternehmerisch neugierig
Mechaniker aus Leidenschaft
Über mich
Woher ich komme,
wohin ich schaue
Am 14. Februar 1972 in Brig geboren, Sohn von Werner Walker und Hedwig Werlen. Aufgewachsen und zur Schule gegangen bin ich in Mörel. Das Oberwallis ist meine Heimat geblieben. Hier habe ich gelernt, gebaut, eine Familie grossgezogen und eine Firma. Ernsthaft weggewollt habe ich nie.
Angefangen hat alles in der Werkstatt, mit dem Werkzeug in der Hand. Vier Jahre Lehre in der Garage Walpen in Mörel, 1992 der Abschluss als Automechatroniker. Danach blieb ich erst einmal dort. Sieben Jahre als Mechaniker im Lehrbetrieb, später Servicestellenleiter bei der ACW in Mörel. Nebenher die Serviceschule von Volvo in Lyss, Unternehmerschulung, Lehrmeisterkurs. 2003 kam der Schritt, die eigene Garage zu eröffnen. Das hat mich 23 Jahre lang getragen, zuerst in der Garage Olympia in Mörel, ab 2018 in der Garage Elite AG in Raron.
«Ein gutes Geschäft erkennt man nicht daran, wann man einsteigt, sondern daran, dass man im richtigen Moment loslassen kann.»
Verantwortung habe ich früh übernommen, auch ausserhalb der Werkstatt. 1992 trat ich in den Zivilschutz ein, ab 1996 als stellvertretender Kommandant, ab 1999 als Kommandant der ZSO Aletsch für den Bezirk Östlich Raron. Lawinenwinter im Goms, vier Wochen Unwetter-Einsatz in Mörel, Aufräumarbeiten in Täsch. Im Ernstfall zählen keine grossen Worte. Da zählt, dass einer hinsteht und macht. 2005 habe ich das Kommando abgegeben.
2025 hat AutoScout24 die Garage Elite unter die drei besten Autohändler der Schweiz in ihrer Kategorie gewählt. Ein schöner Schlusspunkt. Und ehrlich gesagt ein guter Moment zum Loslassen. Anfang 2026 habe ich das Geschäft in Raron übergeben.
Und jetzt? Zum ersten Mal seit Jahrzehnten bin ich nicht «der mit der Garage». Das ist ungewohnt und ziemlich schön zugleich.
«Wenn mich heute jemand fragt, was ich jetzt eigentlich mache, sage ich: von allem ein bisschen. Und zum ersten Mal seit Ewigkeiten ist genau das der Plan.»
«Neuer Ort, gleiche Handschrift.»
2025 — 3. der besten Autohändler der Schweiz, AutoScout24
Meine Meilensteine
Die wichtigsten
Stationen
Der Anfang
Am 14. Februar komme ich in Brig zur Welt, als Sohn von Werner Walker und Hedwig Werlen.
Die Lehre
Vier Jahre Automechatroniker-Lehre in der Garage Walpen in Mörel.
Der Abschluss
Lehrabschluss. Ich bleibe im Lehrbetrieb und arbeite sieben weitere Jahre als Mechaniker bei Walpen.
Der Eintritt in den Zivilschutz
Der erste Ort, an dem ich lerne, dass Führen vor allem heisst: hinstehen.
Die Weiterbildung
Erste Kurse an der Serviceschule von Volvo in Lyss. Später kommen Lehrlingsausbildungskurs und Unternehmerschulung dazu.
Der Stellvertreter
Ich werde stellvertretender Kommandant der Zivilschutzorganisation Aletsch.
Das Kommando
Ich übernehme das Kommando der ZSO Aletsch für den Bezirk Östlich Raron.
Der Lawinenwinter
Eine Woche Einsatz im Goms. Solche Tage vergisst man nicht.
Das Unwetter
Vier Wochen Katastropheneinsatz nach dem Unwetter in Mörel. Vor der eigenen Haustür hilft man anders.
Das eigene Dach
Wir bauen unser Eigenheim in Mörel-Filet. Wer selber baut, weiss danach, was «Nerven behalten» heisst.
Der Servicestellenleiter
Ich übernehme die Leitung der Servicestelle Mörel der ACW Visp AG. Die letzte Station vor dem eigenen Betrieb.
Die Heirat
Ich heirate Clarissa Ambord.
Der eigene Betrieb
Ich mache mich selbständig: Garage Olympia, Mörel. Ab jetzt steht mein Name über der Tür.
Der Lehrmeister
Lehrmeisterkurs abgeschlossen. Ab jetzt bilde ich selber Lernende aus.
Die Übergabe des Kommandos
Nach neun Jahren in der Führung der ZSO Aletsch gebe ich das Kommando ab.
Die Familie wächst
Unser Sohn Kai kommt zur Welt.
Der grosse Wechsel
Ich gebe die Garage Olympia ab und übernehme die Garage Elite AG in Raron. Neuer Ort, gleiche Handschrift.
Die Anerkennung
AutoScout24 zeichnet uns aus: Platz 3 der besten Autohändler der Schweiz in unserer Kategorie.
Der Exit
Ich übergebe das Geschäft in Raron.
«23 Jahre selbständig. Und der schwierigste Entscheid war nicht der erste Tag, sondern der letzte.»
«Ein Auto war für mich nie nur Blech. Es war Handwerk, und am Ende eine Handschlag-Sache zwischen zwei Menschen.»
Gerade jetzt
Meine Auszeit
Nach dem Exit habe ich mir bewusst keinen Fahrplan gemacht. Früher hat die Agenda bestimmt, heute das Wetter. Ich lese die Dinge, für die nie Zeit war. Und ich merke: Nichtstun ist auch ein Handwerk, das man erst lernen muss.
Vielleicht wird ein neues Projekt daraus, vielleicht einfach mehr Zeit für Familie und Berge. Ich lasse es diesmal offen. Wer 23 Jahre lang die Termine für alle anderen im Griff hatte, darf sich ein paar Monate ohne Kalender gönnen.
«Von allem ein bisschen. Und zum ersten Mal seit Ewigkeiten ist genau das der Plan.»